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drei. Im Datenteil werden zusätzlich die ersten 64 bit des verursachenden Datagramms geschrieben.
Abbildung 4: Destination Unreachable Paket
Das Feld Code hilft des Weiteren bei der Suche nach der Fehlerursache, die zur Nichtauslieferung geführt hat. Es sind folgende Codes möglich: Netz nicht erreichbar(0), Host nicht erreichbar(1), Protokoll nicht verfügbar(2), Port nicht verfügbar(3), Quellroute fehlgeschlagen(5), Host unbekannt,
Die meisten davon sind sicher selbsterklärend, Quellroute" z.B. ist eine Option, bei der im voraus der Benutzer bestimmen kann, über welche Router das Paket geschickt wird. Schlägt ein solches vorgeschriebenes Routing fehl, wird das dem Sender über eine "Zielknoten unerreichbar" Nachricht mit Code 5 mitgeteilt.
Bei Routern gibt es allerdings keine Garantie dafür, dass sie alle Fehler erkennen, d.h. es gibt Fälle, in denen ein IP-Paket nicht an den Zielrechner ausgeliefert werden kann, und der Router dies nicht bemerkt, also auch keine "Zielknoten unerreichbar" Nachricht an den Sender zurückschickt.
2.2.2. Echo Request/Reply
Mit dieser ICMP-Nachricht kann eine Netzwerkverbindung getestet werden. Der Benutzer kann zu jeder IP-Adresse eine Echo-Nachricht senden und der Empfänger muss den Inhalt dieser Nachricht dann in seiner Echo-Reply- Nachricht zurückschicken. Dadurch wird festgestellt, ob ein bestimmter Rechner (genauer eine bestimmte IP-Adresse) erreichbar ist oder nicht. Auf Benutzerebene nutzt das Programm ping genau diesen ICMP-Dienst. Damit ist es ein sehr nützliches Werkzeug um Netzwerkverbindungen zu testen. So wertvoll dieser Dienst ist und so harmlos er auch erscheint, so gibt es dennoch Missbrauchsmöglichkeiten, z.B. ping of death, ping flooding und Smurf. Praktisch ist ping auch, um ganze Adressbereiche nach erreichbaren Maschinen abzuscannen. Die Abbildung 5 zeigt das dazugehörende Echo-Datagramm. Das ICMP- Typfeld hat bei diesen Nachrichten den Wert 8 für Echo-Anforderungen und 0
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