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an sich die Möglichkeiten, solche Fehlermeldungen zu senden, nicht vorhanden sind. So kann immerhin ein Teil der Fehler aufgeklärt werden, wenn auch nicht alle z.B. wenn der Empfänger oder Router eines fehlerhaften Paketes den Absender nicht mehr erreicht, kommt auch keine Fehlermeldung an. Desweiteren sollte auch erwähnt werden, das ICMP ursprünglich für die Kommunikation zwischen routenden Systemen gedacht war, das hat sich jedoch geändert. Alle Rechner im Netzwerk können nun ICMP-Anfragen, ICMP- Informationen und ICMP-Fehlermeldungen versenden bzw. verwerten.
2. ICMP - Spezifikationen
Es werden nun die weiteren Eigenschaften von ICMP dargestellt und wie sie sinnvoll einzusetzen sind. Dazu sind konkrete Beispiele und einige Schwachstellen gegeben.
2.1. ICMP Nachrichtenaufbau
ICMP benutzt, wie bereits erwähnt, das Internet-Protokoll als Basis. Die Abbildung 1 zeigt nun den Aufbau einer Nachricht. Beim Versenden wird die Meldung in 2 Ebenen gekapselt. Somit besteht ein ICMP-Paket aus einem Ethernet-Rahmen-Header, einem Ethernet-Rahmen-Datenteil, der einen IP- Header und einen IP-Datenteil kapselt. In den letzteren fügt sich dann der ICMP-Header zusammen mit dem ICMP-Datenteil an.
Abbildung 1: Nachrichtenaufbau
Wie ein Paket aussieht, ist in Abbildung 2 beschrieben. Der Header zeigt ein 8 bit Typ-Feld, dass die Fehlermeldung enthält. Code ist eine zusätzliche Unterteilung, d.h. jeder Typ besitzt einen oder mehrere Codes, mit denen der Fehler bzw. die Information genauer spezifiziert wird. Die Prüfsumme "sichert" die ICMP-Daten und ermöglicht Fehlererkennung. Zusätzlich werden noch relevante Informationen im nachfolgenden ICMP-Datenteil gespeichert. Die ICMP-Daten selber erhalten die IP-Protokollnummer 1. So erkennt der Zielhost, dass die IP-Nachricht eine ICMP-Meldung enthält. Das Ziel des Datagramms ist dann die Quelladresse des verursachenden Datagramms.
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